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Bunker als WohnhausAuch die Stadt mit der längsten Theke der Welt blieb im zweiten Weltkrieg von 1940 an nicht von Luftangriffen der Alliierten verschont. Zum Schutz wurden auch in Düsseldorf an vielen Stellen für Arbeiter und Zivilbevölkerung etliche Hochbunker errichtet, die heute noch an einigen Stellen das Stadtbild prägen und auch noch für diverse Zwecke genutzt werden. Manche dieser in Stahlbeton gegossenen Zeitzeugen mussten aber leider anderen Plänen weichen. Getroffen hat es unter anderen derzeit den schönen Hochbunker an der Kölner Landstraße/Ecke Reusrather Straße. Hier schlägt momentan gnadenlos die Abrissbirne zu. Das 1942 errichtete Gebäude nutze bis zum Jahre 2013 eine Künstlergruppe, die aber letztendlich herausgeklagt wurde. Die Abrissarbeiten sollen im Sommer 2017 abgeschlossen sein. An der Stelle sollen dann Wohnungen entstehen. Wieder muss ein geschichtsträchtiges Gebäude, was vielen wegen der Vergangenheit offensichtlich ein Dorn im Auge war Dingen weichen, die auch woanders hätten entstehen können. Wer genau hinschaut wird an der Kölner Landstraße/Ecke Reusrather Straße aber noch einen weiteren Bunker finden. Dieser wurde zwischenzeitlich als Wohnhaus umfunktioniert und ist auf dem ersten Blick nicht als Luftschutzgebäude zu erkennen. Doch die Tiefe von Fenster und Eingangstüren zeigen deutlich, was für ein Zweck dieses Bauwerk einmal hatte. Ein weiterer Hochbunker an der Kölner Landstraße höhe Burscheider Straße wird gerade bebaut und ist verhüllt.

Hafenanlagen in StettinEiner von zwei sogenannten „Winkeltürmen“ in Düsseldorf steht in der Lierenfelder Straße. Der Winkelbunker hat aber nichts mit Winkeln zu tun. Die Art des Bunkers ist benannt nach Konstrukteur Leo Winkel, der mit einer Zigarrenförmigen Form möglichst wenig Angriffsfläche bieten wollte. Kurios an dem Winkelbunker in der Lierenfelder Straße: Er befindet sich inmitten eines Gebäudes. Die Künstlerin Anna Löbner vergoldete die Spitze des Bunkers der nun über den ganzen Stadtteil Lierenfeld erstrahlt. Ein paar Meter weiter, an der in den 1920erJahren im Stil der Heimatschutzarchitektur erbauten Siedlung Heimgarten (Gatherweg), steht ein weiterer Hochbunker. Das gut erhaltene Bollwerk dient heute als Übungsraum für Musiker – wie so oft. Mit seinen Ausmaßen beschützt er heute noch die Siedlung Heimgarten. Ebenfalls in Lierenfeld, Erkrather Straße/Ecke Am Bermeshau ist ein fast baugleicher Hochbunker zu sehen. Dieser wird heute offensichtlich von einem Unternehmen als Lagerhalle genutzt oder dient ebenfalls als Musikbunker.

Wohnbunker Düsseldorf-KaiserswertEin sehr schöner Hochbunker, der als solches heute kaum noch zu erkennen ist, befindest sich in Düsseldorf am Kaiserswerther Markt (Düsseldorf-Kaiserswerth). 1942 wurde der Bunker errichtet und 1955 zum Wohnhaus umgebaut. Die Wohnungen wurden anschließend an Mitarbeiter von Bund und Land vermietet. Mittlerweile wurde der Bunker vom Bund verhökert, wurde luxussaniert und die Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft.

Das Absolute Bunker-Highlight in Düsseldorf: Die stabilste Kirche der Welt, die Bunkerkirche Düsseldorf Heerdt. Der Bunker wurde einst in Form einer Kirche gebaut um es als Ziel unattraktiv zu machen. Genutzt hat die Tarnung nichts. Mehrere Treffer überstand das Gebäude aber ohne Schäden. Echte deutsche Wertarbeit eben. Nach dem Krieg wurde der Luftschutzbunker dann tatsächlich von Gemeinde St. Sakrament als Kirche umfunktioniert und tut bis heute seinen Dienst.

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Von der Straße aus sind sie kaum zu sehen, die zwei Bunkeranlagen vor dem MAN-Werk in Salzgitter – vergessen und verdrängt. Mitten in einem Feld versteckt, sieht die Luftschutzanlage aus dem 2. Weltkrieg aus wie eine grüne Insel. Was sich dahinter verbirgt, wissen wohl nur wenige Einheimische oder Werktätige. Zu erreichen sind die Bunker an der Heinrich-Büssing-Straße in Salzgitter eher schlecht. Um nicht direkt über die Saat der Felder zu stampfen, ist es nur möglich die Schutzräume über den Feldrand zu erreichen. Bei feuchtem Wetter sind da eher Gummistiefel zu empfehlen. Doch der Anmarsch lohnt sich, denn die Bunker liegen da wie in einen Dornröschenschlaf. Äußerlich völlig unversehrt erwecken sie den Eindruck, als wären sie in den letzten 70 Jahren im Feld  eingesunken.

Die Zwillingsbunker in Salzgitter-Watenstedt

Hier wurde offensichtlich auch nie probiert (wie so oft bei anderen Luftschutzräumen) das Relikt aus der Vergangenheit zu sprengen. Zu nahe die Lage am ehemaligen Herman-Göring Werksgelände. Die Eingänge der Bunkeranlagen sind nicht verschlossen. Allenfalls Gestrüpp versperrt einen den Weg ins Innere. Im Herzen der Anlage ist es feucht und kalt. Bis auf ein paar alte Reifen von Traktoren gibt es keine Hindernisse in der Anlage. Die Bunker machen weitestgehend einen entkernten Eindruck, sind aber nach 70 Jahren in einen bemerkenswert guten Zustand. Von Baufälligkeit oder Gefahren keine einzige Spur. Typ und Baujahr der Bunker waren für mich bis jetzt leider nicht zu ermitteln. Die Begehung aller Räume ist problemlos möglich. Schwer vorzustellen, dass sich hier einst Menschen in den engen Gängen vor Luftangriffen der Alliierten versteckt haben. Wie viel Personen die Röhren einst Schutz boten, ist nur schwer abzuschätzen. Die Zwillingsbunker auf dem Acker an der Heinrich-Büssing-Straße in Salzgitter sind ein „Lost Place“ der besonderen Art. Es gibt nur wenige Bunker die in so einen unversehrten Zustand sind. Ein Muss für jeden Geschichtsinteressierten. 

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Meine Heimat mein Verein.

Es gibt nicht viele Fußballclubs in Deutschland, die trotz ihren bescheiden sportlichen Leistung dennoch Kult-Status genießen. Kuriose Ereignisse reihen sich neben großen Erfolgen und bitteren Niederlagen. Deutscher Meister in der 1. Bundesliga, die erste Trikotwerbung im Sport, Jägermeister, der Fall Lutz Eigendorf, Abstieg trotz eines positiven Torverhältnisses, 5 Trainer in einer Saison und die beste Bratwurst der Liga....mach mit, lass Dich infizieren und werde auch Eintracht-Fan...der echten und einzigen Eintracht im Profi-Fußball. Klicky?

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