Testbericht Taverna Orakel Hellas Märkisches Viertel Berlin

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Dieses Jahr hatten wir unser Weihnachtsgeschäftsessen im griechischem Restaurant Taverna Orakel Hellas. Nachdem es letztes Jahr im Restaurant Heideröschen kulinarisch nicht so gut gelaufen ist, konnte es dieses Mal nur besser werden. Das Restaurant Taverna Orakel Hellas ist am Rande des Märkischen Viertels in einem Neubau zu finden. Es ist relativ geräumig und kann eine große Anzahl von Gästen aufnehmen. Zu Mittagszeit war noch nicht allzu viel los. Die Karte bot eine große Auswahl an Speisen und Getränken. Es fiel gar nicht mal so leicht, eine Entscheidung zu treffen. Nach der Bestellung dauerte es eine Weile bis zuerst die Vorspeisen kamen. Diese waren erstaunlich üppig, von der Größe her eher wie ein Hauptgericht. Geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Auch das Hauptgericht hatte alle 11 Teilnehmer sehr zufrieden gestellt. Nur schade, dass bei meinem Gericht die Bratkartoffeln aus der industriellen Herstellung kamen, die einfach nur in die Fritteuse geworfen wurden. Sogar in meiner Kantine bekomme ich echte Bratkartoffeln serviert. Das ist für ein Restaurant eigentlich ein trauriges Bild, denn auch die Herstellung von echten Bratkartoffeln ist keine große Sache. Das Preis/Leistungsverhältnis ist in Anbetracht der großen Portionen im Restaurant Taverna Orakel Hellas angemessen. Die Organisation war recht gut, dass Ambiente im Restaurant aber eher durchschnittlich. Im Sommer ist es sicherlich sehr schön draußen auf der großen Terrasse sitzen zu können.

Fazit: Wir hatten ein gutes und leckeres Geschäftsessen im Restaurant Taverna Orakel Hellas. Von 5 Sternen ziehe ich einen Stern für die frittierten Industriebratkartoffeln ab. Einen weiteren Stern muss ich dem Service abziehen. Meines Erachtens gehört es sich nicht fremde Menschen, dazu noch Gäste, zu duzen oder gar „Meister“ zu nennen. Das ist wenig respektvoll. So kann jeder mit seinen Kumpels an der Bar reden. Des weiterem gehört es sich auch nicht andere Nationen vor Gästen als „Kanacken“ zu betiteln. Für das Auftreten des Service musste ich mich schon etwas fremdschämen. Hier sollte sich das Restaurant einmal Gedanken machen und diesbezüglich dringend nachbessern.

 

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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