Illegales Glücksspiel und viele bunte Fische

Was für ein Service, da hat man doch extra einen Fahrer vorweggeschickt der mich abholt. Und so etwas von pünktlich, dass war mir ja schon fast ein wenig unangenehm. Es ging dann auch direkt zum Hafen wo eigentlich alle schon an Bord waren. Mein Tauchgepäck war auch schon an Bord. Ich musste sie nur noch in meine Kiste verfrachten und los ging es. Das Boot war nicht übervoll, ein paar Asiaten die ihr Schnorchelglück fanden, ein paar Deutsche, Holländer und natürlich Russen. Die Bolschewiki  betrieben während der Fahrt unter Bord ein illegales Glücksspiel mit Karten. Fehlte nur noch der Wodka, aber dieser fließt sicherlich erst im Hotel in Strömen. Erste Station Abu Armada South. Zum ersten Mal wollte ich dann auch meine Action CAM Rollei Bullet 55 mit Unterwasser nehmen. Ein schwieriges Unterfangen, da es nicht wirklich eine gute Befestigung für ein Halteband gibt. es blieb mir nicht anderes übrig als das Ding in der Hand zu halten. Etwas riskant, fällt einen das Teil herunter wird es wohl schwierig das Ding am Meeresgrund wieder zu finden. Doch das Tauchen mit dem Teil in der Hand funktionierte ganz gut. Abu Armada South war heute nicht besonders fischreich, ein paar Muränen die böse den Kopf aus ihren Höhlen steckten, ein Nemo hier ein Falterfisch da. Das sollte es auch schon gewesen sein. Erfreuen konnte man sich an den Korallen die natürlich immer schön anzusehen sind. Mittagspause, ein leckeres Essen und ein Stückchen weiter tuckern. Nächster Halt Small Giftun. Beim aufdrehen der Pressluft ein lauter Knall, da hats irgend einen Dichtungsring zerissen. Die Ägypter haben das aber schnell wieder hinbekommen also mit etwas Verspätung ins Wasser. Hier war es dann etwas besser, eine freischwimmende Riesenmuräne kreuzte den Weg, allerhand Kleinkram und leider auch etwas Müll, der immer wieder von Bord der ankernden Schiffe geht. Wie immer hatte ich permanent Nebel in der Maske. Ich habe mich dann dazu entschlossen, ein Teil der Maske zu fluten und das eingelaufene Wasser als Scheibenwischer zu benutzen - hat gut geklappt. Insgesamt haben die ersten Tauchgänge mir aber wieder viel Freude bereitet und ich bin gespannt, wo es dann morgen hingeht. Zurück im Hotel wollte ich natürlich gleich wissen wie die Aufnahmen mit der Action CAM Rollei Bullet 55 geworden sind. Viel erwartet habe ich nicht, doch etwas besser hätte ich es mir schon vorgestellt, wenigstens ein klein wenig. Okay, dass Teil ist natürlich nicht mit einer echten Unterwasser Videokamera zu vergleichen. Insgesamt ist alles sehr grünstichig und unscharf geworden. Vielleicht kann man bei der Bearbeitung irgendwie noch etwas herausholen.

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Ich war letzte Woche, Anfang Juni, dort Übernachten. Ziemlich unruhig dort. Kann man nur am WE besuc...
Joomla Artikel vor 4 Monaten
Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
Joomla Artikel vor 5 Monaten
Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
Joomla Artikel vor 5 Monaten
Bernhard hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Zum Thema Übersterblichkeit kann man sich hier selber ein Bild machen: https://www.destatis.de/DE/Th...
Joomla Artikel vor 8 Monaten
Hendrik Lorenz hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Ich kann mich an den Kommentar erinnern. Dieser ist wohl leider der Reinigung der letzten Spam-Attac...
Joomla Artikel vor 8 Monaten