Hotelbewertung Hotel*** Golden Tulip Olymp Eching

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Vor den Toren Münchens, in einem Nest direkt an einer Autobahnabfahrt, betreibt das Hotel Golden Tulip sein Geschäft. Olymp scheint hier das Programm zu sein, anders sind einige komische Aufbauten und die Einrichtung der Zimmer nicht zu erklären. Schön, naja. Das ist natürlich immer Geschmackssache. Mein Geschmack war es definitiv nicht, zudem waren doch schon etliche Gebrauchsspuren im Hotel Tulip Olymp sichtbar. Hier könnte schon einmal wieder etwas getan werden. Immerhin war das Zimmer sehr groß und in einem sauberen Zustand. Ein mega Spiegel gegenüber vom Bett erinnerte mich allerdings eher an einen Stundenhotel im Rotlichtbezirk Hamburgs. Sehr merkwürdig auch die Abfertigung an der Rezeption. Mit 4 Leuten angereist, verlangte man nur von mir eine Kreditkartennummer als Sicherheit für die Getränke in der Minibar. So etwas habe ich noch in keinem Hotel erlebt. Hier wird wahrscheinlich via Gesichtskontrolle entschieden wer ein potenzieller Zechpreller ist. Mein verwegenes Aussehen wurde mir erneut zum Verhängnis. Das Vertrauen in den Gast scheint nicht sonderlich groß zu sein. Service ist in meinen Augen etwas andres. Das Hotel Golden Tulip Eching verfügt über großes und auch schickes Restaurant mit entsprechenden Preisen...nein ich korrigiere mich, sagen wir einfach unverschämten Preisen. Also fast 5 Euro nur für ein schnödes Bier zu verlangen, ist schon recht dreist. Andere Lokalitäten befinden sich in der näheren Umgebung. Wer lieber einen Döner essen möchte statt in einem schicken Restaurant zu dinieren, findet auch in dieser kulinarischen Verköstigung seine Befriedigung. Doch aufgepasst, ab 21:00 werden hier überall die Bordsteine hochgeklappt. Der Alkoholvorrat für einen feucht fröhlichen Partyabend auf dem Zimmer, kann an der Aral Tankstelle gegenüber organisiert werden.

Fazit: Das Hotel Tulip Olymp in Eching ist ein solides Hotel. Ich war aber auch schon in besseren Unterkünften in dieser Region die in der gleichen Kategorie rangierten und weitaus humanere Preise hatten.

Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Kommentare

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Interessant ist, dass dieser Bericht bereits 10 Jahre her ist, und an der Informationspolitik hat si...
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Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
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Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
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