Contact

mail@gemini-theme.com
+ 001 0231 123 32

Follow

Info

All demo content is for sample purposes only, intended to represent a live site. Please use the RocketLauncher to install an equivalent of the demo, all images will be replaced with sample images.

fourteen fallsNilpferde im völlig versifften Wasser

Die Fourteen Falls befinden sich ca. 20 Kilometer von Thika Town entfernt. Die Anreise geht bequem mit dem Matatu oder Auto. Über einen schmalen Weg gelangt man zum Eingang der Wasserfälle. Auch hier wird der Nicht Einheimische zur Kasse gebeten und das gewohnt ziemlich kräftig. Einheimische bezahlen 100 KES, Besucher anderer Länder unfassbare 1500 KES. Eine Investition, die sich im nach hinein als Fehler entpuppte. Die Fourteen Falls sind zwar sehr beeindruckend, doch durch die unglaubliche Verschmutzung des Flusses gerät das Naturschauspiel völlig in den Hintergrund. Meterhoch türmt sich der Schaum der Drecksbrühe, es stinkt nach Pisse und Scheiße. Wer hier ins Wasser springt, hat wohl nicht mehr lange zu leben. Es scheint, als würde hier die gesamte Kanalisation aus den Slums von Nairobi vorbeifließen. Auch an den Ufern türmt sich der Müll. In den Büschen teilweise sogar meterhoch. Ein extrem trauriger Anblick. Da wirkt das Schild „Keep The Park Clean“ am Eingang gerade zu zynisch. Am Ufer der Wasserfälle entlang warten überall sogenannte „Führer“, die einen ihre unnötigen Dienste aufdrängen. Dies geschieht in einer unfassbar dreisten Art. So wurde tatsächlich versucht, für ein kleines Gelände, dessen Erkundung problemlos jeder selber durchführen kann, 4000 KES zu abzuziehen. Da vergeht einen echt alles, wenn man zuvor schon mit unverschämten 1500 KES Eintritt abgezockt wurde. Wer ein wenig durch den Busch Richtung Brücke geht, wird ein etwas milde gestimmt. Hier tummeln sich etliche Flusspferde im Wasser. Wie diese in dem total verdreckten Fluss überleben können, bleibt für mich ein Rätsel. Den Tieren sollte man sich allerdings nur behutsam nähern. In regelmäßigen Abständen greifen diese possierlichen Säugetiere grundlos Menschen an und reißen sie in kleine Stücke. Um den verdreckten Fluss herum sind noch ägyptische Enten und diverse Vögel zu beobachten.

Fazit: Die Fourteen Falls könnten wunderschön sein. Die massive Verschmutzung des Flusses macht alles kaputt. Es wird ein unverschämter Eintritt kassiert aber nichts, rein gar nichts für die Umwelt getan. Braune Brühe inmitten einer Müllhalde. Dazwischen Vollidioten die Touristen, die massiv Geld ins Land bringen, noch einmal versuchen auszupressen. Nein. Für diesen Ort kann ich keinerlei Empfehlung aussprechen.

Kommentar (0) Aufrufe: 1467

Lake Naivasha KeniaMystisch und schön: Der lake Naivasha

Der auf über 1800 Meter hoch gelegene Süßwassersee Lake Naivasha ist knapp 70 Kilometer von Nairobi entfernt. Durch die schlechte Infrastruktur Kenias ist die Anreise aber oft zeitintensiv und mühselig. Mit einer Fläche von knapp 135 Quadratkilometer hat der Lake Naivasha ungefähr die Größe eines Drittels des Bodensees. Wer auf dem Weg nach Hells Gate oder auf dem Weg nach Aberdare am Lake Naivasha vorbeikommt, sollte unbedingt einen Stopp an diesen schönen See einlegen. Es ist ein sehr beeindruckender See mit einer unfassbaren Vielfalt an Vögeln. An diesem See gibt es öffentliche Plätze, es ist nicht nötig die Bezahlzone des Sees zu besuchen. Am Hippo Point werden riesige Fische verkauft die frisch aus dem See kommen. Ein Fisch mit mehr als 1Kilogramm kostet gerade mal 3 Euro. Vor Ort kann man sich den Fisch auch gleich zubereiten lassen und sofort verspeisen. In der Nähe des Sees gibt es viele Unterkünfte. Auch Zelten direkt am See ist möglich. Der See bietet eine enorme Fauna. Zum Beispiel geben sich Marabu, Pelikane oder Ibisse am Ufer ein Stelldichein. Zum Baden eignet sich der Lake Naivasha allerdings nur bedingt. Es tummeln sich viele Flusspferde in den See, die auch eben gerne mal auf Menschenjagd gehen. Elektrozäune schützen Besucher und Camper an dem See vor diesen unfassbar aggressiven Tieren. Auch weiter entfernt vom See sind Giraffen, Zebras, Antilopen und Affen anzutreffen, die auch außerhalb der Nationalparks auf Nahrungssuche sind. Der Ort Naivasha bietet selbst dem Reisenden wenig ansehnliches.

Fazit: vielleicht genießt der Lake Naivasha bei Kenia Reisenden nicht die oberste Besucherpriorität. Dennoch ist dieses nasse Stück Natur in Kenia wärmstens zu empfehlen. Der Besuch des Lake Naivasha lässt sich gut mit anderen Unternehmungen kombinieren die ganz in der Näher sind.

Kommentar (0) Aufrufe: 1640

Nächste Tour