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Hells Gate KeniaDas Tor zur Hölle - höllisch auch die Preise...

Der Hells Gate Nationalpark befindet sich ca. 100 Kilometer westlich von Nairobi. Von Nairobi werden ca. zwei Stunden mit dem Auto benötigt. Auf dem Weg dorthin sollten einige Stopps eingelegt werden, denn es gibt atemberaubende Aussichten zu bewundern. Die Straßenverhältnisse sind allerdings ziemlich katastrophal und man wird gut durchgerüttelt. Zum Nationalpark Hells Gate gibt es mehrere Zugänge. Welcher nun der Beste ist, vermag ich nicht zu sagen. Fest steht: Der Eintrittspreis ist an allen Pforten der Gleiche. Und der hat es mal wieder in sich. 2600 KES gilt es dieses Mal zu berappen. Erst einmal günstig, wenn man den Preis mit anderen Nationalparks vergleicht. Angepriesen wird dieser Nationalpark mit Schluchten und Tieren in einem besonderen Ambiente.

Vom Eingang aus geht es einige Kilometer bergauf, vorbei an einem dampfenden Kraftwerk, das hier mitten in den Nationalpark geknallt wurde. Echt hübsch. Nach ein paar Minuten ist dann ein Parkplatz erreicht, von dem aus die Tour durch den Grabenbruch begonnen werden kann. Aber hier die nächste Abzocke. Um sich das Naturschauspiel anzuschauen, wird ein Führer benötigt der sage und schreibe noch einmal mit 2000 KES zu Buche schlägt. Informiert wurde darüber zuvor nicht. 2600 KES Eintritt waren offenbar noch nicht genug. Der Rundgang durch die Schluchten dauerte ca. 1,5 Stunden.

Eine halbe Stunde weniger als angekündigt. Zwischenzeitlich war es notwendig, sich mit einem Seil auf und ab zu bewegen. Für Senioren nicht geeignet. Diese werden aber trotzdem in die Schlucht gelockt, auch wenn diese nicht in der Lage sind, die ganze Tour mitzumachen. Hauptsache der schnelle Euro rollt. Tiere? Fehlanzeige. Außer dem Grabenbruch gab es noch eine Quelle mit warmem Wasser zu besichtigen. Für dessen Betreten wurde man, wenn wundert es noch, ebenfalls noch einmal zur Kasse gebeten wurde. Und sonst? Nichts. Auch nach längerem Herumfahren die in diesem sogenannten „Nationalpark“ war nichts weiter Interessantes zu entdecken.

Fazit: Hells Gate ist nett anzusehen, rechtfertigt aber in keinster Weise diesen unverschämten Eintrittspreis. Dass man innerhalb des Parks noch mehrmals zur Kasse gebeten wird, ist einfach nur dreiste Abzocke und erfüllt den Tatbestand des Betruges. Mit einem Nationalpark hat Hells Gate nur wenig gemein. Das viele Geld kann in Kenia besser investiert werden. Ich kann jedem nur davon abraten Hells Gate zu besuchen. Tiere gibt es zu sehen. Aber diese befinden sich vor dem Park und dafür muss niemand etwas bezahlen.

 

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Nairobi NationalparkKonzentriert und hungrig...

Der Nairobi-Nationalpark liegt im Süden Nairobis und grenzt direkt an Wohngebieten und an den Flughafen Wilson. Nicht selten brechen Tiere aus dem Park aus und verirren sich dann in die nahen gelegenen Wohngebiete. Der leichte Zaun ist für die meisten Tiere kein wirkliches Hindernis. Erst kürzlich tauchte eine Löwin in einem Wohnviertel auf. Die herbeigerufenen Ranger konnten die Raubkatze betäuben und zurück in das Reservat bringen. Mit einer Größe von 117,2 km² ist der Nairobi-Nationalpark einer der kleinsten in Kenia, nicht der exklusivste und der älteste Nationalpark Kenias.

Das Organisieren von Tickets für 4 Personen + Auto dauerte am Haupteingang eine halbe Ewigkeit. Insgesamt waren 5890 KES (3 Einheimische, ein Tourist und ein kleines Auto) zu bezahlen. Einheimische 430 KES, Touristen 4300 KES Auto 300 KES. Wer will, kann sich noch einen privaten Guide dazu mieten. Empfehlenswert ist das allerdings nur beim ersten Mal. Ein privater Guide kostet 2000 KES. Parkguides sind günstiger, oft aber nicht zu buchen da unterwegs. Hier aber bitte vorher direkt aushandeln für wie lange die Führung gilt. Ansonsten heißt es nach ein paar Stunden Schluss und es wird versucht, weiteres Geld herauszupressen.

Die Wege im Nairobi Nationalpark sind teilweise schwer befahrbar. Es ist zwar erlaubt mit jedem Fahrzeug den Park zu befahren, jedoch empfiehlt sich hier dringend ein geländetaugliches Vehikel, sonst läuft man Gefahr, an einigen Stellen einfach stecken zu bleiben. Die Orientierung im Nairobi Nationalpark ist nicht immer ganz einfach. Die verschiedenen Bereiche sind zwar teilweise ausgeschildert, jedoch nicht immer konsistent. In welchen Bereichen sich bestimmte Tierarten sich am Tage aufhalten, sollte ein guter Guide wissen. Trotzdem gehört immer ein wenig Glück dazu, auf echte Highlights zu treffen. Eines der Highlights sind natürlich die Raubkatzen: Geparden, Leoparden und Löwen. Hier hatten wir Glück. Drei weibliche Löwen liefen uns sofort über den Weg. Es war problemlos sich auf wenige Meter heranzuschleichen. Da wir den Park unter der Woche besuchten und zu Beginn der Saison, hatten wir auch relativ viel Platz und kamen nicht mit anderen Fahrzeugen in Berührung. Auf dem Weg durch den Park trafen wir ein paar Ranger, die gerade aus der Entfernung Nashörner beobachteten. Da diese mit dem Fernglas nicht alles beobachten konnten, dürfte ich unter Aufsicht aussteigen und mit meinem 300-600 mm Objektiv mein Glück versuchen. Tatsächlich, nach Vergrößerung war Nachwuchs zu erkennen.

Durch den gesamten Nationalpark Nairobi zieht sich mittlerweile ein großer Eisenbahnviadukt, die neue von Chinesen errichtete Bahnstrecke nach Mombasa. Schön ist was Anderes, aber okay. Nach fast 5 Stunden Fahrt in sengender Hitze blieben die ganz großen Highlights zwar aus, trotzdem hat sich dieser Ausflug vor den Toren Nairobis gelohnt. Giraffen, Nashörner, Nilpferde und unendlich viele Zebras gab es zu sehen. Drüber hinaus noch Krokodile, verschiedene Antilopen und die uns schon hierzulande bekannten Strauße.

Fazit: für alle, die eh in der Nähe oder direkt in Nairobi verweilen, ist dieser Park lohnenswert. Da es kein Premiumpark ist, ist hier der Eintritt auch nicht ganz so teuer. Schade ist, dass es in diesem Territorium keine Elefanten zu sehen gibt. Interessant ist es natürlich, wenn die wilden Tiere direkt vor der Skyline von Nairobi posieren. Weniger schön ist der Nähe gelegene Flughafen Nairobi Wilson, der mit den landenden Flugzeugen oft die Ruhe des Parks stört. Meine Empfehlung hat der Park. Zu hohe Erwartungen sollte trotzdem niemand an dieser Einrichtung haben. 

 

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