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Satt eine Fernreise Urlaub im eigenen Land. Ganz klassisch, der Urlaub auf dem Bauernhof in der Gemeinde Hagermarsch in Ostfriesland (Siehe dazu auch Bericht Julianenhof). Die Gemeinde Hagermarsch befindet sich 30 Kilometer von Aurich entfernt. Ohne Auto ist ein Vorankommen in der Ostfriesischen Provinz völlig nicht möglich. ÖPNV ist quasi nicht vorhanden. Vom Julianenhof aus sind es bis zum Strand noch einige Kilometer. Ein Teil davon lässt sich bis zur Naturschutz-Ruhezone mit dem Auto erreichen. Die restlichen Kilometer dann nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Einen Strand mit weißem Sand gibt es auch nicht, hier grenzt das Meer direkt an den Wiesen. Während der Ebbe ist es aber möglich weit in das Watt zu gehen. Bei schönem Wetter ist die gegenüberliegende Insel Norderney gut zu erkennen.
Ostfriesland hat eine ganze Menge zu bieten. Für Leute die sich gerne bewegen, sind die kilometerlangen Deichanlagen Ideal für stundenlange Spaziergänge. Ausflüge zu den Inseln Norderney und Juist sind von Norden-Norddeich möglich, allerdings ist dies nicht gerade für einen Schnäppchenpreis zu haben. Eine Fahrt nach Baltrum beispielweise kostet hin- und zurück satte 25 € (von Neßmersiel aus). Das ist teuer für eine Fahrtzeit von gerade einmal 15 Minuten pro Strecke. An den öffentlichen Stränden werden zudem auch meistens Parkgebühren fällig. In den größeren Ortschaften sowieso. Kaum etwas ohne Parkscheinautomat (unter der Woche wird auch stark kontrolliert – schwarz parken lohnt sich nicht).

Die Seehundaufzuchtstation in Norden-Norddeich ist für die Leute, die gerne einmal Seehunde von nahen sehen würden, eher eine Enttäuschung. Seehunde gibt es dort zwar zu sehen, aber nur hinter Glasscheiben. Der Fischkutter Möwe fährt von Bensersiel aus zu den Seehundbänken oder zum Krabbenfischen. Es gibt aber auch noch andere Reedereien die unterschiedliche Fahrten anbieten – auch ins Binnenland. Von Greetsiel, Neßmersiel oder Dorumersiel werden kleinere Ausflüge mit dem Boot offeriert. Diese sind aber nur selten im Internet zu finden, sondern werden im Hafen an den Anlegestellen ausgehängt. Karten dafür gibt es in Greetsiel an der Touristeninformation, direkt an Bord oder an Vorverkaufsstellen im Hafengelände. Sehenswert ist auch der Pilsumer Leuchtturm (Bekannt aus diversen Spielfilmen). Mit etwas Glück ist dieses kleine Objekt fast ohne Menschen zu betrachten. Unter der Woche ist nicht allzu viel los. Führungen durch den Leuchtturm werden allerdings nur einmal im Monat angeboten und sind kostenlos. Der kleinste Leuchtturm Deutschlands dient heute vorwiegend als Hochzeitskapelle.

Einen schönen Badestrand gibt es in Neßmersiel am Hafen. Der Eintritt ist mit Kurkarte kostenlos, ansonsten zahlen Erwachsene 2,20 € und Kinder ab 3 Jahren zahlen 1,40 €. Es gibt dort einen großen Spielplatz und einen Kiosk mit moderaten Preisen. In Norden gibt es einen kostenlosen Badestrand. Wer es mit den Füßen nicht so hat kann sich natürlich auch überall Fahrräder ausleihen. Hagermarsch ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen – auch wenn vielleicht andere Ortschaften an der Ostfriesischen Küste etwas günstiger dafür gelegen sind. Von Hagermarsch aus sind es oft doch einige Kilometer zu diversen Attraktionen und die Fahrt über das platte Land dauert dementsprechend lange. Das mobile Internet war zu dieser Zeit im gesamten Gebiet äußerst bescheiden. Offensichtlich ist das Mobilfunknetz bei einigen Anbietern in der Gegend nicht sonderlich gut abgedeckt.

Fazit: Die eine Woche in Ostfriesland hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte allerdings auch viel Glück mit dem Wetter. So gab es eine Woche lang nur Sonnenschein bei 24 Grad. Fast ein Sommerurlaub mitten im Herbst. Wäre von Berlin aus diese weite Anfahrt nicht, würde ich gerne auch mal öfters an die Niedersächsische Küste fahren. 580 Kilometer schrecken da aber schon ab. Auch von den kulminierten Kosten lässt sich locker ein Trip ins Ausland finanzieren.

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