Reisebericht Winterthur, Konstanz, St. Gallen (Schweiz) 2009

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Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Gemeinde Tageskarte gute Dienste geleistet. Auf dieser Tour ging es im Uhrzeigersinn durch die Schweiz. Die erste Station war Winterthr, ein auf den ersten Blick recht unscheinbarer Ort, der sich aber doch als recht sehenswert erwies. Innerhalb des Stadtringes von Winterthur gibt es doch noch recht viel einer verbleiben Altstadt zu sehen. Auffallend auch die vielen Museen die Winterthur zu bieten hat. Dafür blieb natürlich an dem Tag wieder keine Zeit, denn auch die anderen Stationen sind bei Tageslicht dann doch attraktiver. Von Winterthur aus ging es bis nach Kreuzlingen am Bodensee. Von dort aus waren es nur wenige Hundert Meter bis zum Grenzübergang auf die deutsche Seite nach Konstanz.

Bisher war mir von Konstanz durch einen Kurzaufenthalt nur das Hafengebiet bekannt. Die gut erhaltene Altstadt von Konstanz war dann eine Überraschung. Die verbliebene Substanz erstaunlich. An einem sonnigen Samstag herrschte in den engen Gassen und Straßen von Konstanz aber dichtes Gedränge, Shoppingwahn und Touristen erschwerten das Vorankommen erheblich. Am Hafen verlief sich das Ganze, durch das gute Wetter war sogar der Blick bis hin zu den schneebedeckten Alpen möglich. Von Kreuzlingen Hafen ging es nonstop mit der S3 weiter nach St. Gallen. Wie die Strecke am Genfer See nach Montreux, verlief auch dieser Weg nach St. Gallen fast komplett am Wasser entlang. Sehr schön zu sehen, was sich dort auch die besser betuchten Leute alles so an Häusern direkt am See hochgezogen haben. In St. Gallen lag bei Ankunft noch erheblich viel Schnee, was allerdings bei weit über 5 Grad am Schmelzen war. Vom Bahnhof aus war es auch hier nicht weit bis in den Stadtkern, der aber nicht wesentlich größer erschien, als der von Winterthur. Insgesamt war es aber auch hier recht interessant, eine schöne Stadt, wo es sich vielleicht auch mal lohnt, länger zu verweilen. Mit dem Verschwinden des Tageslichts ging es dann auch wieder über Zürich nach zurück nach Brugg.

Fazit: Auch dieses Mal haben sich die 18 Euro für die Gemeinde Tageskarte voll gelohnt. Es wird auch hoffentlich nicht das letzte Wochenende mit diesem preisgünstigen Ticket gewesen sein.

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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