Fischtag in Berlin - Sea Life & Zoo Aquarium

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Auch wenn es das Sea Life in Berlin schon einige Jahre gibt, ergab sich erst jetzt die Gelegenheit, dieses Aquarium der besonderen Art zu besuchen. Das im Bezirk Mitte gelegene Fischparadies Sea Life ist mit langen Warteschlangen und für 16 Euro Eintritt erst einmal kein großer Spaß. Doch im Inneren verfliegt der Ärger schnell. Die Aufmachung der Becken und überhaupt die Einrichtung erinnert im Sea Life nicht unbedingt an ein klassisches Aquarium. In schummrigen, mit Musik untermalten Gängen, schlängelt sich der Besucher durch die gesamte Einrichtung. Becken mit Vergrößerungsscheiben erwecken den Eindruck, als kämen die Fische direkt auf einen zu. Beindruckende Welt unter Wasser. Gegen Ende der maritimen Einrichtung wird der Besucher durch ein Spiegellabyrinth geführt, das wirklich nicht einfach zu durchqueren war. Der Ausgang führt aus Umsatzgründen natürlich durch den hauseigenen Souvenirshop. Zum Sea Life gehört auch der AquaDom, der sich im mitten des Radisson Hotels befindet. Mit einem Fahrstuhl geht es in der Säule ca. 25 Meter aufwärts - und auch wieder herunter. Ein kurzer Spaß, für den leider ebenfalls oft lange angestanden werden muss. Das Sea Life ist ein Aquarium der besonderen Art. Es ist leider nur sehr kommerziell ausgelegt, zu teuer und viel zu voll. Den ganzen Nachmittag Schlange stehen ist nicht sonderlich toll. Der größte Teil der Besucher waren in übrigen Touristen. Einheimische verirren sich in das Sea Life nur selten. Lange Schlangen an der Kasse oder beim Einlass gab es im Aquarium des Berliner Zoo nicht. Aber auch hier war es an einem Sonntag sehr voll. Die Becken waren weniger modern und aufwändig gestaltet, allerdings trotzdem mit schönem Inhalt gefüllt und vielen Informationen gespickt. Der alte, etwas überfütterte Hai mit abgeknickter Rückenflosse tat einen schon etwas leid. Aber auch wir bauen ja irgendwann einmal ab und statt Sixpack bleibt uns nur noch eine Fettschürze. Insgesamt war das Aquarium im Zoo Berlin offensichtlich artenreicher ausgestattet. In den oberen Stockwerken befindet sich noch die Reptilien - und Insektenausstellung. Letzteres ist aber nur wenig interessant und aufgrund der schlechten Luftverhältnisse bei den Menschenmassen, nicht sonderlich angenehm zu besuchen.

Fazit: Ein interessanter Fischtag, der allerdings aufgrund der Menschenmassen auch ziemlich anstrengend war.


 

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Joomla Artikel vor 4 Monaten
Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
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Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
Joomla Artikel vor 4 Monaten
Bernhard hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Zum Thema Übersterblichkeit kann man sich hier selber ein Bild machen: https://www.destatis.de/DE/Th...
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Hendrik Lorenz hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Ich kann mich an den Kommentar erinnern. Dieser ist wohl leider der Reinigung der letzten Spam-Attac...
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