Die Burgruine Homburg Stadtoldendorf

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In den Wintermonaten ist sie vom Kellberg aus zu sehen, die Burgruine Homburg das Wahrzeichen von Stadtoldendorf. In der grünen Jahreszeit versteckt sie sich aber im dichten Wald. Von Stadtoldendorf aus ist die Burg Homburg relativ einfach und schnell nach ca. 3,5 Kilometer zu erreichen. Da der Weg bis zum Jugendheim 25 Eichen nur eine geringe Steigung besitzt, ist der Aufstieg auch keine Tortur sondern sehr angenehm. Ab dem Jugendheim geht es dann über einen unbefestigten Weg ca. 500 Meter deutlich steiler bis zur Burgruine auf 383 Höhenmeter hinauf. Offiziell ist die Anlage von der Stadt Stadtoldendorf gesperrt, aber längst haben Interessierte Zäune und Schlösser geknackt, um auf das Gelände zu kommen. Auf dem Burgfried bietet sich ein interessantes Bild. Mittlerweile ist die Natur auch dabei sich das Gelände wieder zurück zu erobern. Hier wurde lange nichts mehr getan, die Burgruine Homburg ist sich selbst überlassen. Die prekäre Finanznot der Samtgemeinde Eschershausen ist dafür sicherlich maßgeblich schuld. Schade das ein solch imposantes Zeitmonument dem Verfall ausgeliefert ist. Die Burgruine Homburg wurde im Jahre 1936 das letzte Mal restauriert. Zu sehen gibt es noch alte Treppen, ein paar Mauern und ein begehbares Gewölbe. Das Gitter am Turm wurde so rabiat aufgebrochen, dass direkt ein Stein aus der Mauer gelöst wurde. Wer schlank ist, kann auf die Treppe gelangen und den Turm über die alte Holzverkleidung erklimmen. Allerdings sollte jeder tunlichst darauf achten wohin er tritt. Der Holzboden des Turms weist arge Löcher auf und ist an einigen Stellen direkt einsturzgefährdet. Viele Menschen verirren sich nicht mehr auf die Burgruine, dass Gelände liegt quasi in einen Dornröschenschlaf.

Fazit: Ein Ausflug zur Burgruine Homburg lohnt sich auf jeden Fall. Alleine schon deshalb, weil dort sich kaum jemand noch hin verirrt. Eine Einkehrmöglichkeit befindet sich vor dem Aufstieg. Leider ist die recht schöne Wirtschaft genauso verwaist wie die Burgruine. Auch hier ist der Betreiber ganz offensichtlich nicht an neue Gäste interessiert.

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Inhaber der Anlage ist die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.Vor einigen Jahren hat sich ein Verein zur Erhaltung der Burg gebildet,der bisher jedoch anscheinend vom Besitzer ausgebremst wird

Hans Ohm
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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
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Hendrik Lorenz hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
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