Eintracht Braunschweig - ein Pissverein?

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Scheisse, Pisse, Fuck. Klartext von Torsten Lieberknecht. Jetzt liegen die Nerven endgültig blank beim Traditionsclub aus Niedersachsen. Fäkalwörter bestimmten das Vokabular des Trainers im NDR Interview. Viele Presse Futzis bzw. selbsternannte Experten fühlen sich bereits bestätigt: Die Truppe um Torsten Lieberknecht taugt nicht für die 1. Bundesliga. Harte Zeiten für Anhänger des deutschen Meisters von 1967. Ihr Team ist nun mehr seit 5 Pflichtspielen ohne Sieg - und eigentlich auch ohne ein Tor. Der einzige Treffer in Dortmund ging nun mal zu 80% auf Robert Lewandowski's Kappe, eigentlich ein Eigentor des Gegners. Bis dato also in 5 Spielen keinen einzigen Treffer erzielt. Man muss schon lange überlegen, wann ein Verein jemals schlechter in eine Saison gestartet ist. Doch blicken wir zurück. Ein ähnliches Schicksal hatte Hannover 96 in ihrer 1. Bundesligasaison 2002/2003. Da gab es für den Club aus der Landeshauptstadt ebenfalls nach 4 Spielen in Folge 0 Punkte zu verzeichnen. Tabellenletzter, genau wie Eintracht Braunschweig jetzt. Am Ende der Saison schaffte der Erzrivale der Braunschweiger aber dennoch mit 43 Punkten den Klassenerhalt. Eigentlich kein Grund jetzt schon zu verzweifeln. Dennoch machen die Auftritte von Eintracht Braunschweig nur wenig Hoffnung auf Besserung. In fast jedem Spiel hoffnungslos unterlegen. Permanente Umstellungen der Mannschaft und ein rotierender Torwart waren bisher keine Lösung. Die einst so gute Abwehr leicht zu überwinden, nach vorne harmlos. Der Club aus der Löwenstadt macht leider genau da weiter, wo er in der letzten Zweitliga Saison aufgehört hat. Das Team nur punktuell mit günstigen Spielern aus der ersten und zweiten Liga zu verstärken ist aus wirtschaftlicher Sicht sicherlich sinnvoll. Aus sportlicher Sicht aber offensichtlich eine Fehlentscheidung die sich gerade nur zu deutlich zeigt. Das Konzept wäre vielleicht vor 10 Jahren aufgegangen, da war die Bundesliga bei weitem noch nicht so aufgerüstet wie sie es jetzt ist. Es sieht in der Tat leider so aus, als wenn all die Leute die Eintracht Braunschweig die Bundesligatauglichkeit zuvor abgesprochen haben recht behalten. Die Transferperiode endet erst am 2. September - jetzt noch schnell nachrüsten ist also ausgeschlossen. Man muss mit dem zurechtkommen was man hat. Wie Torsten Lieberknecht seine Truppe jetzt nach so vielen deutlichen Pleiten noch aufbauen will, steht in den Sternen. Die letzten beiden Auftritte machen nicht viel Mut und der Gegner kann munter aufspielen, denn er wird vor so einer Mannschaft kaum vor Ehrfurcht erstarren. Vom Gegner und von der Presse verhöhnt. Das Torsten Lieberknecht irgendwann mal ausflippt ist verständlich. Das er aber die Schuld bei den Schiedsrichtern sucht allerdings nicht. Selbst wenn die umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen zu Gunsten von Eintracht Braunschweig ausgefallen wäre, hätte das wohl kaum eine Niederlage verhindert. Wird die Leistung nicht gesteigert, landet ganz sicherlich auch der nächste "erste abgefälschte Fuck-Ball" wieder im Netz der Braunschweiger. Dann geht so langsam das Spießroutenlaufen los und Eintracht Braunschweig läuft Gefahr, wirklich zu einem "Pissverein" zu verkommen. Noch ist die letzte Flasche Bier nicht geöffnet. Mit einem Heimsieg gegen Nürnberg kann Eintracht Braunschweig der Befreiungsschlag gelingen

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Bernhard hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
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