HotSpot Service der Deutschen Bahn - Surfspaß oder Reinfall?

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Der ICE ist offiziell ein Hochgeschwindigkeitszug. Dennoch werden von Berlin aus nach Stuttgart oder München unfassbare 7 Stunden benötigt. Obligatorische Verspätungen nicht eingerechnet. Da kann schnell mal ein gesamter Arbeitstag ins Land gehen. Seit einiger Zeit werden jetzt auf einigen wenigen Strecken der Deutschen Bahn Internet HotSpots angeboten. Angeblich sollte auch bei Tempo 300 eine Verbindung zum Internet garantiert sein. Eine 24 Stunden Flat kostet derzeit ca. 4,80 Euro. Eigentlich gar nicht mal so teuer. Macht dies doch die Verbindung zum Büro auch während der Fahrt möglich. Also habe ich den HotSpot Service einfach mal ausprobiert um zu sehen, ob er etwas taugt. Der Empfang war zunächst ganz zufriedenstellend. Allerdings nicht durchgehend sondern mit starken Schwankungen. Trotz vollen Empfangs ging eine Zeit lang gar nichts. Nach drei Stunden, kurz vor Göttingen, war das Internet dann völlig weg. Nur noch die Uhr, die die noch verbleibende Zeit anzeigte, tickte fehlerlos weiter. Die Verbindung kam bis zu meinem Ziel Hannover nicht wieder. Es gab immer wieder nur die Meldung "Momentan kein Internet verfügbar". Mein Fazit für diesen Service: Schrott der nichts taugt und auf dem man sich nicht verlassen kann. Beim ersten Versuch schon ein kompletter Ausfall. Ein schwaches Bild von der Deutschen Bahn und ihrem Partner der Deutschen Telekom. Wenn etwas nicht richtig funktioniert sollte es nicht verkauft werden. Ich komme mir vom HotSpot der Deutschen Bahn echt abgezockt vor. Ich kann leider niemanden empfehlen den Hotspot Service der Deutschen Bahn kostenpflichtig zu benutzen.

So sieht es aus wenn das Internet im ICE nicht mehr funktioniert.

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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