Schon wieder Ägypten?

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Soweit denn nichts dazwischen kommt geht es also wieder los. Nach ein paar Jahren unplanmäßiger Abstinenz hat mich in einer Woche das Rote Meer wieder. Zum x-ten Mal, wie langweilig würden sich die meistens denken. Stimmt. Das mag wohl sein das es eine ewige Wiederholung ist. Doch wenn man einfach nur ein wenig Sonne, tauchen und nicht lange reisen möchte, dazu auch nicht noch Unsummen abdrücken will, bleibt Ägypten immer erste Wahl. Natürlich gibt es noch andere Tauchplätze in kurzer Entfernung, nur sind diese dann nicht so warm, nicht so bunt und nicht so günstig. Da ich die meisten Hotels in Hurgahda und deren Qualität auch schon kenne, brauchte ich in diesen Punkt nicht lange überlegen. Die Wahl fiel auf das Grand Hotel, eines der ersten Hotels in Hurgahda überhaupt. Die alte Dame ist zwar mächtig in die Jahre gekommen und fällt bei vielen Urlaubern durch, doch 2008 war ich durchaus zufrieden - mehr brauchte ich nicht. Seit 2000 kenne ich das Grand Hotel, das sicherlich die besten Zeiten hinter sich hat. Aber bei den Preis für das sich das Grand Hotel Hurghada verkauft, bleibt eben dann vieles auf der Strecke. Da kann niemand viel erwarten. Bei einem Reisepreis von 549 Euro (inklusive 120 Euro Single Top Zuschlag) bleibt da nicht viel übrig. Werden Flug und Gewinn des Reiseveranstalters noch abgezogen so würden realistisch keine 10 Euro am Tag (bei All inklusive) für das Hotel übrig bleiben. Ein echter Witz. Wie dem auch sei, ich hoffe das ich wie schon beim letzten Mal eine gute Zeit im Grand Hotel haben werde. Wichtig ist natürlich wieder die sportliche Betätigung. Einen reinen Hotelurlaub könnte ich mir nie vorstellen. Das geht ein oder zwei Tage mal, dann würde ich mich anfangen zu langweilen. Mir ist es unbegreiflich wie das viele Leute aushalten können. 14 Tage in der Sonne braten, die Anlage nie verlassen und sich über jeden Scheiß beschweren. Aber wer so etwas braucht bitte. Getaucht wird dieses Jahr wieder bei den Funny Divers, ein Tauchcenter mit dem ich schon beim letzten Mal recht zufrieden war. Auch wenn das Boot hin und wieder fest in osteuropäischer Hand war. Der Preis hat auf jeden Fall gestimmt. Leider stimmt der Preis für das Befördern des Tauchgepäcks bei Air Berlin nicht mehr so ganz. War der Transport von Sportgepäck noch 2005 kostenlos, werden jetzt schon 70 Euro pro Strecke verlangt. Bei dem Preis lohnt es sich kaum noch seine eigene Ausrüstung mitzuschleppen. Dann ist das Ausleihen vor Ort preisgünstiger. Sehr cool ist aber das jetzt auch beim Tauchen die Zeit nicht stehen geblieben ist. So kann ich mir jetzt das lästige Gekritzel in mein Logbuch sparen, es gibt eine kostenlose App mit der sich alles praktisch erfassen lässt. Sogar der Buddy kann dort digital unterschreiben. Anschließend lässt sich das Ganze auch in diverse Formate exportieren. Überhaupt habe ich meine bisherigen Tauchgänge einmal digitalisiert. Auch wenn ich eigentlich fast alle Tauchplätze in Hurgahda schon kenne, habe ich mir ein Tauchplatzführer (von Sven Uhlig) als eBook organisiert. Leider rausgeschmissenes Geld. Für 15 Euro ist das Teil leider zu übersichtlich. Da habe ich mich echt geärgert. Naja was solls. Die Taschen sind schon gepackt. Ich bin soweit es kann losgehen. Natürlich werde ich versuchen auch wieder über die Tage zu berichten. Dies ist aber maßgeblich davon abhängig wie es dieses Jahr mit dem Internet vor Ort funktioniert.

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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Ich war letzte Woche, Anfang Juni, dort Übernachten. Ziemlich unruhig dort. Kann man nur am WE besuc...
Joomla Artikel vor 4 Monaten
Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
Joomla Artikel vor 4 Monaten
Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
Joomla Artikel vor 4 Monaten
Bernhard hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Zum Thema Übersterblichkeit kann man sich hier selber ein Bild machen: https://www.destatis.de/DE/Th...
Joomla Artikel vor 8 Monaten
Hendrik Lorenz hat den Artikel Gefangen im eigenen Land kommentiert
Ich kann mich an den Kommentar erinnern. Dieser ist wohl leider der Reinigung der letzten Spam-Attac...
Joomla Artikel vor 8 Monaten