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Booking.com und seine VersprechungenSeit vielen Jahren leisten mir die vielen Hotelbuchungsseiten einen treuen Dienst. Ich wüsste eigentlich nicht, was ich ohne diesen Service machen sollte. Ich habe auch noch nie schlechte Erfahrung sammeln müssen. Nur einmal hat ein Hotel einfach meine Buchung nicht finden können. Das hat sich dann aber auch schnell geklärt. Doch was diesmal beim Portal Booking.com passierte, war schon etwas kurios und leider auch etwas ärgerlich.

An der schönen Südküste von Kenia suchte ich eine preiswerte Unterkunft. Die Auswahl war üppig, es gab viele gute Angebote. Eine Ausschreibung stach mir direkt ins Auge. Super Angebot. Diani Place Fully Furnished Apartments. Eine einfache Unterkunft für sage und schreibe 10 $ am Tag. Von der Ausstattung her ist so eine Unterkunft eher für 25 – 30 $ am Tag zu haben. Schnell gebucht, Diani Place Fully Furnished Apartments 130 $ für 13 Tage. Jawohl. Soweit so gut. Ich stellte irgendwann fest, dass diese Unterkunft auch viele Raucher Appartements anbietet. Um zu vermeiden, das ich in ein verrauchtes Loch lande, stellte ich eine Anfrage für ein Nichtraucher Appartement an die Diani Place Fully Furnished Apartments. Nach einigen Tagen bekam ich sogar eine Antwort von der Herberge. Ja, ein Nichtraucher Appartement ist kein Problem. Nebenläufig wurde mir aber mitgeteilt, dass das Appartement statt 10 $ pro Tag doch 150 $ Pro Tag kosten soll. Im ersten Augenblick konnte ich gar nicht glauben was ich da gelesen habe. Eine Steigerung von 150%. Unfassbar, da musste ich schon laut lachen. Bitte?? Mal realistisch gesehen, für so einen Preis kann ich ein 5 Sterne Hotel buchen mit All Inclusive, Wellness und kostenlosen Nutten. Um ehrlich zu sein war ich doch etwas geschockt über so viel Unverschämtheit und Dreistigkeit vom Diani Place Fully Furnished Apartments. Niemals nie ist so ein einfaches Appartement in einem 3. Welt Land so viel wert. Ich teilte der Unterkunft mit, das ich preislich etwas anders gebucht habe als jetzt gefordert. Gleichzeitig meldete ich mich telefonisch bei Booking.com, wo ich erstaunlicherweise schnell durchkam und auch freundlich behandelt wurde. Der Kundenservice von Booking.com versprach mir sich mit dem Hotel in Verbindung zu setzen und die Sache zu klären. Tatsächlich bekam ich kurze Zeit später eine E-Mail. Die Buchung war offensichtlich fehlerhaft. Man würde versuchen eine Lösung zu finden. Was bedeutet aber Lösung? Nach zwei Wochen war eine Lösung des Problems, was immer es von Seiten von Booking.com auch ist, nicht in Sicht. Ein weiteres Telefonat war also nötig. Nach 10 Minuten Warteschlänge hatte ich dann auch einen Mitarbeiter am Ohr. Leider funktionierte das System bei Booking.com gerade nicht, doch ein Rückruf später klärte den momentanen Stand der "Lösung". Der aktuelle Stand war, dass es immer noch keine Lösung gab. Der Mitarbeiter versprach mir aber das Problem jetzt eine Etage höher einzureichen mit Zusage doch jetzt recht zügig zum Abschluss der Angelegenheit zu kommen. Gleich am nächsten Tag sollte sich jemand bei mir melden. Und was passierte? Erwartungsgemäß nichts. Nach einer Woche sah ich mich genötigt, Booking.com erneut anzurufen. Nach einer nicht enden wollenden Wartezeit hatte ich den gleichen Sachbearbeiter an der Strippe wie eine Woche zuvor. Mittlerweile war dem die ganze Angelegenheit schon etwas unangenehm. Jetzt versprach er eine Endlösung....hui, böses Wort. Und tatsächlich, kurz nach Ende des Telefonates trudelte folgende E-Mail in meine Box:

Sehr geehrter Herr Lorenz,

vielen Dank für Ihre Buchung bei Booking.com. 

Wir haben vergeblich versucht, Sie telefonisch zu erreichen, um mit Ihnen einen Fehler bei dem Preis Ihrer Buchung in der Unterkunft Diani Place Fully Furnished Apartments zu besprechen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen für den entstandenen Fehler im Namen von Booking.com und der Unterkunft Diani Place Fully Furnished Apartments entschuldigen.
 
Der korrekte Preis für Ihre Buchung lautet 100 USD pro Nacht statt 10 USD pro Nacht wie in Ihrer Buchungsbestätigung angegeben.

Wir würden uns freuen, wenn ein Kompromiss in dieser Angelegenheit gefunden werden kann. Die Unterkunft hat dem folgenden Angebot zugestimmt: 70 USD pro Nacht. 

Leider handelt es sich hier um einen eindeutigen Fehler, weshalb die Buchung kostenlos storniert wird, falls Sie den Preis nicht akzeptieren.

Wir bitten wegen den möglichst entstandenen Unnanehmlichkeiten um Entschuldigung und bedanken uns wegen Ihrer proaktiven Kommunikation.

Wir bitten um Rückmeldung innerhalb der nächsten 72 Stunden, ansonnsten werden wir die Buchung kosntelos stornieren.

Bitte überdenken Sie dieses Angebot und teilen uns so schnell wie möglich mit, ob Sie damit einverstanden sind. 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und sind rund um die Uhr für Sie da, um eine Lösung zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
--
Martin V.

Von den vielen Rechtschreibfehlern abgesehen, eine durchaus fragwürdige Endlösung. Auch hat mich niemand jemals versucht anzurufen. Das Angebot, die Buchung kostenlos zu stornieren, war dann eher der Witz der Woche, da ich ja selber noch Monate Zeit hatte kostenlos zu stornieren. Statt 10 $ pro Tag das Siebenfache, also 70 $ am Tag zu bieten, klang auch nicht gerade nach einem guten Deal. Nach Aussage von Booking.com lag der Buchungsfehler bei der Unterkunft Diani Place Fully Furnished Apartments. Statt 100 $ haben sie wohl „versehentlich“ 10 Euro eingegeben. Klingt plausibel. Doch war da nicht was? Genau. In dem ersten Schreiben vom Herbergsvater des Diani Place Fully Furnished Apartments war noch von 150 $ die Rede. Was denn nun? 150 $, 100 $, 70 $ – bei Booking.com scheint es wie auf einen türkischen Basar zuzugehen. Das ganze Gehabe, besonders von der Seite des Hotels in Kenia, machte keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck. Wer so anbietet, scheint nicht besonders seriös zu sein. Keine guten Voraussetzungen für einen stressfreien Urlaub. Hier wurde offensichtlich seitens Diani Place Fully Furnished Apartments versucht aus einer Buchung das maximale herauszupressen. Auch das Auftreten von Booking.com war in der Geschichte ziemlich daneben. Nach fast 4 Wochen und unendlichen Telefonaten ein beschissenes Angebot. Der Kundenservice von Booking ist wirklich unter aller Sau. Letztendlich war das Diani Place Fully Furnished Apartments nur ein Backup Hotel. Die Stornierung war für mich jetzt nicht dramatisch. Jemand, der sich jetzt auf Booking.com verlassen hätte, wäre wohl ziemlich am Arsch gewesen.

Fazit: Normalerweise klappen Buchungen über Hotelseiten immer recht gut. Die hier beschriebene Erfahrung mit Booking.com ist sehr bedauerlich und zeigt, dass sich niemand wirklich sicher sein kann auch den Preis und die Leistung zu bekommen die einen der Betreiber der Buchungsseite zusichert. Ich kann nach dieser Erfahrung jedem nur raten bei Booking.com lieber nicht zu buchen und auf andere Anbieter auszuweichen. Bei einem Problem steht bei Booking.com der Kunde im Regen und offensichtlich können sich bei dieser Hotelbuchungsseite auch viele Schwarze Schafe anmelden.

 

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Airlines sind oft verspätetIrgendwann musste es ja einmal passieren. Wer viel unterwegs ist, läuft auch schneller Gefahr in transporttechnische Probleme zu geraten. So geschehen am 12.11.2017 am Nürnberger Flughafen. Eurowings Flug EW8063 nach Berlin. Erst hieß es 30 Minuten Verspätung, dann 1,5 Stunden und dann wurde kleinlaut verkündet: Nö, heute fliegen wir nicht mehr. Diese Information wurde den wartenden Passagieren nicht durchgesagt. Jeder musste sich selbst über den Stand der Dinge am Schalter des Einstiegsbereichs informieren. Eine Katastrophale Informationspolitik von Eurowings. Es herrschte allgemeine Verwirrung. Irgendwann war der Knoten gelöst. Am Informationsschalter von Eurowings konnte sich jeder Fluggast ein Hotelgutschein abholen. Dafür hieß es aber erst einmal 45 Minuten Schlange stehen. Dort gab es auch den Hinweis das der Flug am nächsten Morgen durchgeführt wird. Glücklicherweise lag das Hotel genau gegenüber dem Flughafen. Es war also nicht notwendig noch stundenlang durch die Stadt zu fahren. Auch dort hieß es aufgrund der Masse an ankommenden neuen Gästen erst einmal 30 Minuten Schlange stehen. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Das Möwenpickhotel war eine super geile Unterkunft. Am nächsten Morgen wurde dann der Flug nach Berlin ohne weitere Vorkommnisse durchgeführt. Das was Eurowings nicht kommunizierte, teilte freundlicher Weise der Flugkapitän mit. Grund für die Verspätung am Abend zuvor war eine defekte Maschine die vor Ort um die Uhrzeit nicht mehr repariert werden konnte. Mit 13,5 Stunden Verspätung erreichte ich also mein Ziel. Ärgerlich. Doch da war doch noch was. Genau, wie sieht es eigentlich mit meinen Fluggastrechten aus bei einer solchen enormen Verspätung? Ein wenig Recherche und ja, in Kombination von Entfernung und Verspätung ergaben einen mir zustehenden Betrag von 250 Euro. Natürlich hat die Airline keinerlei Hinweise auf Ansprüche seitens des Fluggastes gegeben. Nun ist ja immer wieder zu hören, dass solche Zahlungen oft am hartnäckigen Widerstand seitens der Airlines scheitern. Viele müssen sich ihre Entschädigung dann mühselig einklagen. Aus der Not der Passagiere sind schon etliche Unternehmen entstanden die Sammelklagen einreichen und an den Entschädigungszahlungen prozentual mitkassieren. Daran wollte ich erst mal nicht denken und beließ es bei einem einfachen Brief mit meinen Anliegen. Daraufhin hörte ich erst einmal nichts. Wochenlang nichts. Keine Eingangsbestätigung oder sonst etwas. Aber gerade an dem Tag, an dem ich meine Letze Mahnung per Einschreiben abschicken wollte, bekam ich eine E-Mail. Eurowings hat meine geforderte Summe auf mein Konto ausgezahlt. 15 Minuten ein Schreiben aufsetzen, 70 Cent für eine Briefmarke und 250 Euro bekommen. So einfach kann es gehen.

Fazit: Es lohnt sich bei extremen Verspätungen zu prüfen, ob eventuell Ansprüche geltend gemacht werden können. Hier gibt es natürlich viele Ausnahmen, wie zum Beispiel höhere Gewalt. In den Fällen heißt es einfach Pech gehabt. Viele Leute scheuen sich die Erstattung einzufordern. Das ist reine Geldverschwendung und spielt in die Karten der Airline. Mit etwas Geduld ist viel zu erreichen. Bis zu drei Jahren können Ansprüche an die Fluggesellschaft geltend gemacht werden. Rechtliche Schritte sollten erst eingeleitet werden, wenn gar nichts mehr geht.

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Meine Heimat mein Verein.

Es gibt nicht viele Fußballclubs in Deutschland, die trotz ihren bescheiden sportlichen Leistung dennoch Kult-Status genießen. Kuriose Ereignisse reihen sich neben großen Erfolgen und bitteren Niederlagen. Deutscher Meister in der 1. Bundesliga, die erste Trikotwerbung im Sport, Jägermeister, der Fall Lutz Eigendorf, Abstieg trotz eines positiven Torverhältnisses, 5 Trainer in einer Saison und die beste Bratwurst der Liga....mach mit, lass Dich infizieren und werde auch Eintracht-Fan...der echten und einzigen Eintracht im Profi-Fußball. Klicky?

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