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Ein Jahr ist wieder vorbei und die jährliche Abrechnung des Stromanbieters Vattenfall in Berlin steht ins Haus. Und klar, wer hätte es anders erwartet: Eine Nachzahlung von über 500 KWh sind zu berappen. Äußerst merkwürdig, sind doch die Verbraucher im Hause im letzten Jahr nicht mehr geworden. Im Gegenteil, für viel Geld wurde Waschmaschine auf A+ und Kühlschrank auf A++ umgerüstet. Die Messungen der einzelnen Verbraucher weichen von dem Stromzähler ermittelten Werte extrem ab.

Ein Antrag auf Überprüfung der korrekten Funktion des Stromzählers (Baujahr 70er Jahre) bei Vattenfall brachte wie erwartet keine Reaktion. Da bleibt einen nur noch der Wechsel. Traurig nur das alle anderen Anbieter nicht günstiger sind oder Mogelpackungen anbieten. Da hilft wohl nur noch die Kreuzberger Bremse ;). Für das Ignorieren meiner Anfrage bei Vattenfall gibt es eine glatte 6 für das Unternehmen. Wer einen neuen Stromanbieter sucht, sollte bei den Schweden Vattenfall bitte keinen Vertrag abschließen. Das komplette Ignorieren eines Kunden ist ein Offenbarungseid für so ein Unternehmen und geht überhaupt gar nicht.

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Wenn die Leute auf der Müllerstraße an Tobis Back & Snack vorbeigehen winken sie meistens. Und sie winkt zurück. Servet, die eigentlich fast jeden Tag in ihrem Laden zu sehen ist. Fast jeder kennt sie auf dem Müller Kiez. Die meisten werden wohl den Eindruck haben, dass sie im Laden übernachtet - so selten bleibt sie der Arbeit fern. In den wärmeren Tagen sitzt sie oft zusammen mit ihrer Stammkundschaft vor der Tür - bei Gebäck, Tee und was es sonst noch so hinter den Tresen gibt. Da stört auch niemanden der Lärm, die die stark befahrene Müllerstraße verursacht. Doch auch innen ist es schön. Vor nicht allzu langer Zeit wurde hier alles mit viel Einsatz generalüberholt. "Servet" heißt ins Deutsche übersetzt übrigens "Reichtum". Reich wird man mit einer Backstube in Berlin-Wedding sicherlich nicht. Aber für die Obere Müllerstraße ist dieser Landen ganz sicherlich eine Bereicherung. Seit 2004 hat die eigentlich in Kreuzberg lebende Servet das Backhaus gegenüber der U-Bahn Station Rehberge übernommen. "Ich wollte eigentlich nur mal einen anderen Bezirk kennen lernen" sagt die Kreuzbergerin, die seit ihrem 13. Lebensjahr in Deutschland lebt. Auch wenn sich in Kreuzberg, aufgrund der Gesellschaftsstruktur und auch der mittlerweile immer höheren Touristenzahlen mehr Geld verdienen lässt, wagte sie sich doch ins Englische Viertel nach Berlin-Wedding. Touristen verirren sich jetzt nur selten in Tobis Back-Shop. Wenn, dann höchstens ein paar Franzosen, die das 100 Meter entfernte Französische Zentrum besuchen. "Das erste Jahr war hier sehr schwer. Man muss sich die Anerkennung erst erarbeiten. Es ist ganz anders als in Kreuzberg. Als Türkin musste ich mich hier erst beweisen, dass ich das was ich mache auch kann" sagt Servet.

Der Blick schweift aus dem Fenster. Schon wieder laufen Passanten mit Kindern winkend vorbei. Da steht sie auf und bringt einem Kleinkind eine Bretzel. In solchen Fällen ist Servet, die eigentlich Kinderarzthelferin ist, nicht zu bremsen. Ja, in Tobis Back & Snack ist irgendwie immer etwas los. Nicht viel los ist im Englischen Viertel, findet Servet. "Wenn ich abends spät nach Hause fahre sind da noch viele Leute auf der Straße. Das ist hier etwas anders". Trotzdem fühlt sich Servet hier nicht unwohl. Dass sich das Klientel aber in den letzten Jahren im Englischen Viertel verändert hat, ist auch ihr nicht entgangen. "Es sind jetzt mehr Familien mit Kinder hier, auch mehr Akademiker. Dennoch haben hier die meisten Menschen nur wenig Geld. Und dann machen sich einige Geschäfte auch noch die gegenseitig die Preise kaputt" - äußert sie ein wenig verärgert. Den schlechten Ruf den Berlin-Wedding vor sich her trägt, kann Servet generell aber nicht bestätigen.

Trotz der harten und vielen Arbeit geht es weiter in Tobis Back & Snack an der Müllerstraße. "Dieses Jahr will ich nach drei Jahren endlich mal wieder in den Urlaub fahren. Das ist leider nicht jedes Jahr zu stemmen, denn man weiß ja nicht was am Ende des Tages und des Jahres an Einnahmen herauskommt“. Doch geschlossen wird in der Urlaubszeit nicht. Nur einen Tag im Jahr bleibt geschlossen: Neujahr. Ansonsten: 364 Tage geöffnet. Die Leute im Englischen Viertel sind dankbar für diesen Service.

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Meine Heimat mein Verein.

Es gibt nicht viele Fußballclubs in Deutschland, die trotz ihren bescheiden sportlichen Leistung dennoch Kult-Status genießen. Kuriose Ereignisse reihen sich neben großen Erfolgen und bitteren Niederlagen. Deutscher Meister in der 1. Bundesliga, die erste Trikotwerbung im Sport, Jägermeister, der Fall Lutz Eigendorf, Abstieg trotz eines positiven Torverhältnisses, 5 Trainer in einer Saison und die beste Bratwurst der Liga....mach mit, lass Dich infizieren und werde auch Eintracht-Fan...der echten und einzigen Eintracht im Profi-Fußball. Klicky?

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