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Zu dieser Reise konnte ich mich nur schwer motivieren, was nicht an der Tatsache des Reisens lag, sondern an meiner knappen Zeit und der derzeitigen herrschenden Außentemperaturen von 36 Grad. Darüber hinaus machte der Klimaanlagenausfall bei der Deutschen Bahn auch nicht gerade Mut zu einer längeren Fahrt im ICE. Eigentlich ist der Weg von Berlin nach Karlsruhe nicht so weit. Doch da die Bahn auf ihren Strecken zeitweise nur kriecht, zieht sich die Fahrt unglaublich in die Länge. Ein Flug wäre keine Alternative gewesen, da anschließend immer noch 2 Stunden für eine Bahnfahrt einkalkuliert werden mussten. Das hätte so kurzfristig jegliches Budget gesprengt. Zwischen Berlin und Frankfurt fährt der sogenannte Sprinter. Ein ICE der von Berlin bis Frankfurt ohne halt fährt. Für 10 Euro mehr brauchte der Sprinter aber trotzdem genauso lange wie ein ICE, der in Hannover oder was weiß ich noch wo hält. Happy Fahrgastverarschung. Und wer hätte es gedacht, es war so wie es immer. Hier und da hielt der Zug ohne scheinbar ersichtlichen Grund in der Pampa oder schlich mit 80 km/h durch die Landschaft. Das Ganze summierte sich dann auf 20 Minuten Verspätung und die Anschlüsse waren natürlich auch falle futsch. Auf der Rückfahrt eigentlich das Gleiche. Wegen "Störungen im Betriebsablauf" 20 Minuten Verspätung. Dazu schreiende Kinder im Abteil und ein Pärchen eine Sitzreihe vor mir, was sich schmatzend gegenseitig auffraß. Da ballte sich schon wieder die Faust in der Tasche. Zurück in Berlin war der Frust-Faktor auf die Deutsche Bahn mal wieder groß. Was lernen wir daraus? Nie wieder Deutsche Bahn. Doch im Schienenverkehr kommt man auch weiterhin nicht um dieses Unternehmen herum - ein echter Alptraum. Von 10 Fahrten mit der Deutschen Bahn in einem Jahr, kam ich nur einmal pünktlich an. Ein ganz schwaches Bild.

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