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Freunde in Deutschland zu besuchen ist für viele Menschen in dieser Welt nicht immer ganz einfach. Besonders dann nicht, wenn sie versuchen einen legalen Weg zu gehen. Schwierig wird es dann, wenn das Land, aus dem der Besucher kommt, zu den sogenannten „Shithole Countrys“ gehört. Im Vorfeld sind im jeweiligen Land bei der deutschen Botschaft etliche Papiere abzugeben. Auch Garantien aus Deutschland sind notwendig, um überhaupt ein Visum beantragen zu können. Unter anderen benötigt der Besucher eine Bürgschaft von einer Person, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft ist und über ein entsprechendes Einkommen verfügt. Eine entsprechende Bürgschaft muss vom Bürgen mühsam für 30 Euro bei einem Amt in Deutschland beantragt und anschließend zum Antragsteller im jeweiligen Land versendet werden. Weiterhin muss der Antragsteller sich komplett blankziehen und bis ins kleinste Detail belegen, was er besitzt, um damit eine positive Rückkehrprognose zu erreichen. Auf einen Termin bei der deutschen Botschaft warten Antragsteller im Ausland oft Monate da diese, wie auch hierzulande Ämter, chronisch unterbesetzt und überbelastet sind. Ein Fall aus Kenia, geschehen in der deutschen Botschaft in Nairobi, ist besonders interessant. Hier wurde nach Leitfaden der deutschen Botschaft alles beachtet und eingereicht. Der Antragsteller sprach persönlich vor, reichte alle Dokumente plus Bürgschaft ein und wurde noch am gleichen Tag schriftlich abgelehnt. Trotz ausreichender Bürgschaft, selbstständiger Beschäftigung, Kind, Familie und Landbesitz war alles offensichtlich nicht gut genug. Eine negative Rückkehrprognose war die Folge. Normalerweise dauert die Bearbeitung und Prüfung der Dokumente in der deutschen Botschaft Nairobi 3 – bis 14 Tage. In dem vorliegenden Fall ging es plötzlich sehr schnell, was beweist, dass eigentlich gar nichts getan wurde, sondern gleich der Stempel „Abgelehnt“ draufgeknallt wurde. Ein besuchervisum für Deutschland in der Deutschen Botschaft in Nairobi zu bekommen ist eigentlich völlig aussichtslos wenn jemand keinen Millionenbetrag an Eigentum vorzuweisen hat. Gibt sich der Abgelehnte, rückkehrwillige und ehrliche Antragsteller nun direkt ohne Visum an die deutsche Grenze, wirft vorher seinen Pass weg und haucht das Wort „Asyl“, kann er in Deutschland bleiben. Nicht nur für drei Monate, wie mit einem offiziellen Visum, sondern für immer. Rückkehr ausgeschlossen und voll alimentiert auf Lebenszeit. Deutschland 2018. Botschaften und Visa sind überflüssig, da sie eh nicht erteilt werden, wenn ein Millionen Vermögen nicht vorzuweisen ist. Die illegale Einreise ist einfacher und auch sinnvoller denn Konsequenzen sind nicht zu erwarten. Politisch gewollt und gefördert.

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