Der verzweifelte Versuch der GESOBAU

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    Handclicker

    Mit diesem, eher jämmerlich anmutenden Aufruf, versucht derzeit die GESOBAU von ihr selbst ausgesuchtes und gewünschtes Klientel zu appellieren:

    "Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter, wir möchten heute mit einer Bitte an alle Mieter des Hauses herantreten, da wir ohne Ihre Hilfe die Ordnung und Sauberkeit in Ihrem Wohnhaus nicht mehr gewährleisten können. Kaum hat Ihr Hausmeister oder der Mitarbeiter der Reinigungsfirma gefegt und gewischt, ist das Haus nur einige Augenblicke später wieder derartig verschmutzt, dass eine erneute Reinigung erforderlich ist. Die Situation ist ärgerlich und frustrierend zugleich. Papier- und Müllreste werden in den Aufzügen und Eingangsbereichen einfach auf den Boden geworfen, Türen werden bespuckt und der Müllraum sieht nicht nur schlimm aus, sondern riecht auch so. Aus diesem Grund treten wir heute mit einer Bitte an alle Mieter des Hauses heran: Lassen Sie Ihr Wohnhaus nicht verkommen! Heben Sie Ihren Müll auf und sprechen Sie andere Mieter auf Ihr Fehlverhalten an. Sorgen wir alle gemeinsam dafür, dass Ihr Wohnhaus wieder wohnlich wird."

    Liebe GESOBAU, dass ist ja wirklich eine tolle Aktion. Jahrelang lässt man immer und immer wieder eine gewisse Klientel, die für Sauberkeit und Ordnung nicht sonderlich berühmt ist, in den Wohnungen einziehen und wundert sich jetzt über das entsprechende Ergebnis. Es wird doch einfach nur geliefert, wo ist das Problem? Eine Videokamera überwacht den Müllraum. Diese scheint dort nur zur Zierde zu hängen. Wahrscheinlich ist das was man auf den Bändern entdeckt, nicht politisch korrekt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Müllproblem seit dem ich dort wohne, besteht. Anzeigen werden offensichtlich nicht getätigt. Einen Aushang zu tätigen, der auch noch in einer Sprache verfasst ist, deren 50% der Bewohner gar nicht mächtig sind, erscheint mir darüber hinaus sinnlos.

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    Hendrik Lorenz

    *1970 in Braunschweig.
    Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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    Kommentare

    Ich war letzte Woche, Anfang Juni, dort Übernachten. Ziemlich unruhig dort. Kann man nur am WE besuc...
    Joomla Artikel vor 3 Monaten
    Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
    Joomla Artikel vor 3 Monaten
    Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
    Joomla Artikel vor 3 Monaten
    Bernhard posted a comment in Gefangen im eigenen Land
    Zum Thema Übersterblichkeit kann man sich hier selber ein Bild machen: https://www.destatis.de/DE/Th...
    Joomla Artikel vor 7 Monaten
    Hendrik Lorenz posted a comment in Gefangen im eigenen Land
    Ich kann mich an den Kommentar erinnern. Dieser ist wohl leider der Reinigung der letzten Spam-Attac...
    Joomla Artikel vor 7 Monaten

    Kenia

    Natur, Tiere und Strand.

    Der afrikanische Kontinent besitzt viele Länder mit den unterschiedlichsten Kulturen und der faszinierendsten Flora und Fauna. Jedoch sind nicht alle Länder so einfach touristisch zu erkunden wie Kenia.

    Goslar

    Wo die Welt noch in Ordnung ist.

    Wer im Braunschweiger Raum aufgewachsen ist, dem dürfte die Gegend um die mittelalterliche Stadt Goslar wohl bekannt sein. Zu DDR-Zeiten war der Westharz, der sich direkt hinter der Kaiserpfalzstadt emporhebt, immer eine beliebte Anlaufstelle. Nach der Wende brach der Tourismus ein und nimmt nun wieder langsam Fahrt auf.

    Mauritius

    Insel der vielen Enttäuschungen.

    Wer von der Insel Mauritius hört, denkt zuerst an kilometerweite weiße Sandstrände, Palmen und exotische Tiere. Einige Dinge treffen sogar zu, aber viele Dinge sind in Wahrheit doch völlig anders. Mauritius ist vor allen Dingen immer noch eines: Afrika.

    Unternehmungen

    • Devils Town

      Wenn die Städte Serbiens noch ein wenig trist und Post-Kommunistisch anmuten, so ändert sich das sofort, nachdem die Stadtgrenze erreicht ist und die Provinz begint. Eine komplett unberührte, unerschlossene und faszinierende Natur.

    • Lake Naivasha

      Touristenfrei, ich bin dabei. Weit weg vom du-ich-ficki Trubel an der Küste ist ein schöner See zu finden. Mitten in der Pampa tummeln sich Marabu, Pelikane, Ibisse und natürlich Flusspferde.

    • Kurische Nehrung

      Die fast 100 Kilometer lange Halbinsel teilen sich Russland und Litauen. Vieles erinnert an eine Nordseeinsel und vieles erinnert auch an die deutsche Vergangenheit dieses Ostsee Archipel.

    • Shimba Hills

      Nicht zu vergleichen mit einen der vielen Nationalparks, das Naturschutzgebiet Schimba Hills hat aber trotzdem viel zu bieten.

    • Der Invalidenfriedhof

      Der Invalidenfriedhof in Berlin befindet sich mitten in der Stadt am Mauerweg. Beim Durchqueren wissen die meisten gar nicht, das sie am Grab eines der größten Kriegsverbrecher vorbeilaufen.

    • Brooklyn Brewery

      Eine der 4000 aktiven Brauereien in den USA ist die Brooklyn Brewery in Williamsburg. Das Unternehmen bietet eine gute Brauereiführung an, die aber ein wenig zu sehr auf die Kohle der Besucher abzielt.

      Kuba

      Karibischer Kommunismus.

      Seit den 1960er-Jahren hat sich nicht viel auf der Insel Kuba geändert. Es geht nur stückweise voran. Immerhin gibt es Ende der 2010er-Jahren schon Internet, wenn auch nur auf Zeit begrenzt.

      Dominikanische Republik

      Der karibische Traum.

      Die Dominikanische Republik hat nicht den besten Ruf, gilt sie doch eher als Part- und ficki-ficki Hochburg betagter älterer weißer Herren. Doch die Halbinsel Samana wird diesen Ruf nicht gerecht.

      Russland

      Der letzte Abenteuerurlaub.

      Russland ist für viele auch heute noch keine Reise wert. Ich wagte den Schritt und tauchte ein in eine wunderbare Welt mit super Menschen.

      Städtereisen

      • New York City

        Mit dem Glück des Glücklichen noch schnell mit einen Direktflug von Berlin nach New York City - Kurz danach war AirBerlin pleite. Die Stadt, die einen an jeder Ecke an einem Film erinnert. Es lohnt sich.

      • Riga/Kuldiga

        Der baltische Staat ist heute schon lange kein Geheimtipp mehr. Allerdings ist Tourismus ausschließlich auf Riga konzentriert. Interessant wird es aber erst außerhalb der Metropolen Lettlands.

      • Prag

        Seit 30 Jahren erlebt die Stadt Prag jetzt einen ungebrochenen Touristenansturm aus aller Welt. Wird die richtige Jahreszeit gewählt, lässt sich die Stadt aber sehr entspannt erkunden.

      • Bukarest

        Die siebtgrößte Stadt der Europäischen Union ist Bukarest. Die Stadt im südlichen Rumänien besticht durch seine postkommunistische Architektur und seinen noch günstigen Lebenskosten.

      • Niš

        Im südlichen Serbien, quasi zwischen Sofia und dem Kosovo, liegt die Stadt Niš. Trotzdem die meisten noch nie etwas von dieser Stadt gehört haben, hat sie besonders im Umfeld sehr viel zu bieten.

      • Krakau

        Eine der interessantesten Städte Polens ist Krakau. Tief im Osten hat die Stadt sehr viel Geschichte zu bieten. Auf den Spuren von Oskar Schindler.