Dönerpreis geht durch die Decke - Einigen wirds nicht schmecken

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Viele Menschen müssen jetzt ganz tapfer sein. Besonders die, die in den vielen Solzialghettos Berlin ihr Dasein fristen und fast täglich dönieren gehen. Von den humanen Preisen verwöhnt, kommt jetzt das Böse erwachen. Auch schon vor der angeblichen „Pandemie“ hat es sich abgezeichnet: Die Boulette am Spieß wird schleichend teurer. Doch die Erhöhungen in der letzten Zeit sind kaum noch nachvollziehbar. In einem Jahr auf der Wilhelmsruher Damm Meile am MV Food Corner von 3,50€ auf 4,50€. Im Pia Bistro am märkischen Zentrum von 3,80€ auf 4,50€. Dönertime 3,50€ auf 4,00€ Euro. Nur noch der Döner 26 und First Kebab bieten die Speise zu einem Kampfpreis von 3,50€ an, Ali Baba's Gemüse Kebap in der U8 will nur 3,30€. Was sagt uns das? Ganz einfach. Allgemein wird von steigenden Preisen für alles geredet und berichtet. Eine noch nie da gewesene Inflation wird kommen. Sicherlich werden einige Dinge zwangsläufig teurer. Doch bei normalen "Hackfleisch am Spieß" nutzt man die Gunst der Stunde als Trittbrettfahrer. Man erhöht die Preise und die Leute, die sich meinen in einer Inflation zu befinden, stellen das gar nicht erst infrage. Tatsächlich sind aber Sprünge von fast 20 % weder nachvollziehbar noch wirklich logisch zu begründen. Besonders dann nicht, wenn die richtigen Restaurants ihre Preise gegenüber den Türken-Junk-Food stabil halten. Immerhin haben diese weitaus mehr Verluste zu verkraften als der orientalische Pressfleischspieß auf die Hand. Aber so ist Berlin, hier versucht sich immer eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen zu bereichern. Man muss momentan nur in einen der vielen Corona-Schnelltest-Stationen hineinschauen: immer die gleiche Klientel. Doch zurück zum Drehspieß. In Berlin kann sich der Junkfoodliebhaber noch glücklich schätzen. In einigen Regionen der Bundesrepublik hat der Döner schon längst die 5-Euro-Marke geknackt. Und das nicht mit einem besseren Geschmack oder einer erhöhten Qualität des Produktes. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Preis für eines der beliebtesten Junkfoods Deutschland in der Hauptstadt weiter entwickelt. Wo mag die finanzielle Schmerzgrenze der Konsumenten für dieses Billigprodukt nur liegen?

Update 22.05.2022

  • MV Food Corner von 3,50€ auf 5.50
  • Pia Bistro am märkischen Zentrum von 3,80€ auf 5,00€
  • Dönertime 3,50€ auf 5.00€
  • Döner 26 geschlossen
  • Ali Baba's Gemüse Kebap in der U8 3,30€ auf 3,90€
  • W-Damm Grill 4,00€ auf 4,50€
  • Friends Cafe 4,50€ auf 5,00€
  • Emir Kebap: 6.00€
  • Mustis Quick Kebap: 4,50€
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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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