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Kuba Beitragsanzahl: 1
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- Hendrik Lorenz
- Süd/Mittel/Nordamerika
- Kategorie: Dom.-Rep.
- Lesezeit: 3 Minuten
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Eigentlich gehört es nicht zu meinen Gewohnheiten, zweimal in kurzen Abständen in dasselbe Land zu reisen. Die Nachwirkungen der Corona-Zeit hatten den Reisemarkt allerdings noch immer fest im Griff (wie im Jahr zuvor). Viele attraktive Fernziele waren entweder gar nicht mehr direkt erreichbar oder preislich völlig aus dem Ruder gelaufen. Hinzu kam, dass der neue Berliner Flughafen weiterhin kaum überzeugte. Für Langstrecken gab es nur wenige Direktverbindungen, und stundenlange Umsteigeorgien kamen für einen zweiwöchigen Urlaub nicht infrage.
Nach dem Vergleich verschiedener Reiseziele blieb am Ende erneut (nur) die Dominikanische Republik übrig. Diesmal allerdings nicht Samaná oder Cabarete, sondern die Region Punta Cana im Südosten der Insel.
Die Anreise verlief erneut erfreulich unspektakulär. Pünktliche Flüge, kurze Umsteigezeiten und ein reibungsloser Transfer zum Hotel.
Große Pläne vor Ort gab es diesmal bewusst nicht. Im Vordergrund standen borwiegend Erholung und ein paar Tage ohne gammeln ohne sich um irgendetwas kümmern zu müssen. Zwei Ausflüge gehörten trotzdem dazu: die Inseln Saona und Catalina, die schon lange auf der Wunschliste standen. Außerdem durfte natürlich ein Tauchtag nicht fehlen. Dafür bot die Karibikküste schließlich scheinbar beste Voraussetzungen.
Abgesehen davon verliefen die zwei Wochen erstaunlich ruhig. Strand, Meer, gutes Wetter und am Pool faullenzen. Nach den vergangenen Jahren war genau das erneut die richtige Entscheidung. Nicht jeder Urlaub muss aus einem durchgetakteten Ausflugsprogramm bestehen. Viele brauchen das. Ich nicht.
Die Dominikanische Republik zeigte sich auch an der Südküste erneut von ihrer schönen Seite. Traumhafte Strände, warmes Wasser und eine entspannte Atmosphäre sorgten dafür, dass der Alltag schnell in Vergessenheit geriet. Weniger überzeugend blieben die hohen Preise außerhalb der Hotelanlagen. Restaurants, Bars und organisierte Ausflüge hatten inzwischen ein Preisniveau erreicht, das kaum noch zu einem karibischen Urlaubsland passte.
Trotzdem blieb auch der dritte Besuch der Dominikanischen Republik in guter Erinnerung. Manchmal besteht der größte Luxus eben darin, zwei Wochen lang überhaupt nichts Besonderes machen zu müssen. Die Ausflüge haben sich allerdings nicht gelohnt. Zu teuer, zu laut.
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