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Hafenanlagen in StettinGerade einmal 147 Km von Berlin entfernt befindet sich die Stadt Stettin in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Früher die drittgrößte Stadt Deutschlands und heute die siebtgrößte Stadt Polens. Stettin befindet sich seit vielen Jahren im Umbruch und hat eine lebhafte Vergangenheit. Reichtum, Pest, Belagerung, Eroberung und die fast vollständige Zerstörung im zweiten Weltkrieg. Heute ist die 400.000 Einwohner zählende Stadt Stettin nahezu in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Von der Altstadt ist so wenig übriggeblieben, dass diese in nur kurzer Zeit erkundet werden kann. In den letzten Jahren wurde in Stettin viel gebaut und renoviert. Auch heute sind an vielen Ecken Baustellen zu erkennen. Gefördert werden viele derzeitige Bauprojekte mit Geldern der EU.

Stettiner HafenanlagenAuch in Stettin lohnt sich natürlich der Blick hinter den schön erneuerten Fassaden. In der polnischen Hafenstadt hat der sozialistisch-realistische Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg gnadenlos zugeschlagen. Heute sind die meisten dieser Gebäude aber renoviert und wirken dadurch längst nicht mehr so deprimierend und trist. Zwischen all der Sowjetarchitektur befinden sich hin und wieder noch Gebäude aus der Gründerzeit. Teilweise sind diese in einen bedauernswerten Zustand. Einen Investor zu finden ist offensichtlich nicht immer einfach. Auf der östlichen Seite der Oder befindet sich das große Hafengelände mit teilweise renovierten Gebäuden aber auch mit vielen heruntergekommenen historischen Hallen. Das gesamte Areal ist leider abgesperrt und lässt sich nicht ohne weiteres erkunden. In der Hafenanlage von Stettin befinden sich auch einige Relikte aus dem zweiten Weltkrieg in Form von Bunkeranlagen, die heute als Lagerhallen dienen. Von einem Umschlagsplatz für Tabak und Alkohol aus den 1980er ist nur noch das Ufo ähnliche Eingangsgebäude erhalten. Der Rest wurde inzwischen abgerissen.

Reste einer vergangenen ZeitSehr interessant ist auch der Bereich um Drzetowo-Grabowo. Große Hafenanlagen mit teils verfallenen Bauten. Bei Dunkelheit sollte sich hier niemand aufhalten denn das Viertel genießt nicht den besten Ruf. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Besuch der Uferpromenade von Stettin. Diese wird derzeit auch abschnittsweise ausgebaut. Direkt an der Oder befinden sich etliche gute Einkehrmöglichkeiten die sich gerade bei schönem Wetter großer Beliebtheit erfreuen.

Der Stettiner HafenDie Preise sind in Stettin sensationell. Nicht nur gute Hotels sind in Stettin günstig, sondern auch die kulinarische Versorgung. Auch in exklusiven Restaurants werden für ein Essen mit Getränken oft nicht mehr als 10 Euro fällig.
ÖPNV existiert in Stettin in Form eines recht gut ausgebauten Tram-Netzes. Aber auch Busse verkehren in der Stadt Stettin. Eine Fahrt kostet 3 polnische Zlotty, ein Tagesticket 12 polnische Zlotty. Fahrscheinautomaten sind in den Trams verbaut. Der Fahrkartenautomat spricht diverse Sprachen selbstverständlich auch deutsch. Erreichen lässt sich Stettin von Berlin aus bequem und günstig mit einen der vielen Fernbussen, mit der Bahn (derzeit keine Direktverbindung) oder am schnellsten mit dem Auto über die verwaiste A11.

Fazit: Für einen Tagesausflug ist Stettin bestens geeignet. Eine Übernachtung ist aufgrund der fehlenden Highlights in dieser Stadt nicht unbedingt notwendig. Alleine wegen der niedrigen Preise in Stettin kann ich die Stadt für einen Besuch empfehlen.

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